Glück ist eine Entscheidung – und warum wir uns oft selbst im Weg stehen
- antoniakleber
- 8. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Ein Beitrag von Antonia Kleber | Lesezeit ca. 5 Minuten
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Habt ihr euch schon mal gefragt, warum wir manchmal genau vor den Dingen zurückschrecken, die uns eigentlich glücklich machen würden? Ich saß neulich an meinem Schminktisch, bereit für einen Shooting-Tag mit vier Videos auf dem Plan, und während ich meine *Glamira Foundation (übrigens ein aktueller Favorit!) aufgetragen habe, kamen mir genau diese Gedanken. Warum halten wir an Sicherheiten fest, die uns eigentlich einengen, anstatt das Risiko für unser eigenes Glück zu wagen?
Der „What if“-Moment: Wenn das Universum die Richtung ändert
Die letzten Monate waren bei mir von extrem viel Veränderung geprägt. Vielleicht habt ihr es mitbekommen: Ich bin aktuell auf der Suche nach einem neuen Job. Es war erst mal ein Schock – man fragt sich sofort: „War ich nicht gut genug? Habe ich meine Arbeit nicht gut gemacht?“ Aber ich habe schnell realisiert, dass es eine betriebliche Entscheidung war und nichts mit meiner Leistung zu tun hatte.
Und dann kam dieser eine Moment, der alles verändert hat. Ich hatte ein Bewerbungsgespräch – eineinhalb Stunden Telefonat – und es hat sofort „Klick“ gemacht. Ich habe gemerkt, wie ich plötzlich aufgeblüht bin, Ideen sprudelten nur so aus mir heraus. In diesem Moment wurde mir schmerzhaft klar: Wie unzufrieden war ich eigentlich in meinem alten Job?
Oft fragen wir uns: „Was ist, wenn es nicht funktioniert?“ Aber wir sollten uns viel öfter fragen: „Was ist, wenn es klappt?“ Ein Job nimmt ein Drittel unseres Tages ein. Es ist unsere Lebenszeit. Warum sollten wir sie mit etwas verbringen, das uns nicht erfüllt?
Der „Cringe Mountain“: Warum wir Angst vor der Meinung anderer haben
Obwohl ich schon seit 2012 auf YouTube bin – damals gab es noch nicht mal das Wort „Influencer“ – merke ich, dass ich mir manchmal immer noch selbst im Weg stehe. Ich habe Unmengen an Content gefilmt, aber ich kann mich oft nicht aufraffen, ihn zu schneiden und hochzuladen. Warum? Weil da diese Stimme im Kopf ist: „Was denken die Leute wohl?“
Besonders bei Short-Form-Content wie Instagram Reels spüre ich diese Blockade.
Ann-Katrin Schmitz von Babygotbusiness - ich liebe die Podcasts! - nennt es den „Cringe Mountain“. Man muss einmal über diesen Berg drüber, über dieses Gefühl, dass es peinlich sein könnte, sich im Internet zu zeigen. Dabei bin ich 30! Eigentlich sollte es mir völlig egal sein, was Menschen denken, die ich nicht einmal kenne.
Everything is Content – Die Realität hinter den Kulissen
Viele unterschätzen, was es bedeutet, Content Creator zu sein. Ja, es macht Spaß, aber du bist auch auch eine „Unterhaltungsmaschine“, die man ständig füttern muss. Wenn man einen 40-Stunden-Job hat und das Ganze nebenbei aufbaut, sehen die Wochenenden und Abende oft so aus - Filmen, Schneiden, Brainstorming, Mails, Marketing - eine One Woman Show eben.
Aber wisst ihr was? Es lohnt sich. Wenn Marken wie Rosental oder Glamira auf mich zukommen und mit mir zusammenarbeiten wollen, ist das eine Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Es zeigt mir, dass mein Auge für Ästhetik und mein ehrlicher Stil geschätzt werden.
Mein Plan: Ins kalte Wasser springen
Ich habe mich entschieden: Ich will nicht mehr mein eigener Endgegner sein. Mein Plan ist es, den Content für die nächsten vier Wochen komplett vorzuproduzieren und über Tools einzuplanen. So nehme ich mir den täglichen Druck und zwinge mich quasi selbst über den „Cringe Mountain“ drüber.
Meine Motivationsrede an euch (und an mich selbst): Wenn ihr etwas habt, das euch begeistert, dann zieht es durch. Probiert es aus! Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass es euch doch nicht gefällt – dann macht ihr eben etwas anderes. Die Welt geht davon nicht unter.
Fazit
Glück ist oft nur einen mutigen Schritt entfernt. Ob es der neue Job ist, bei dem man seine Kreativität voll ausleben darf, oder das erste Video, das man endlich hochlädt – traut euch. Ich werde euch auf Instagram und TikTok auf dieser Reise mitnehmen. Lasst uns gemeinsam wachsen und uns nicht mehr von der Angst vor dem Unbekannten bremsen lassen.
Um diese mentalen Blockaden noch besser zu verstehen, habe ich neulich zu einem Buch gegriffen, das ich euch ans Herz legen möchte: * "Die Kunst des klaren Denkens" von Rolf Dobelli. Es ist ein fantastischer Guide, um die eigenen logischen Denkfehler – wie die Angst vor der Meinung Fremder oder das Festhalten an falschen Sicherheiten – zu entlarven. Manchmal hilft es schon, zu wissen, wie unser Gehirn uns austrickst, um den ersten Schritt über den „Cringe Mountain“ leichter zu machen.
Was ist euer „Cringe Mountain“, den ihr dieses Jahr besteigen wollt? Schreibt es mir in die Kommentare!
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